Das Frauenhaus bietet Frauen und ihren Kindern, die aufgrund von Gewalt aus ihrer Heimat fliehen müssen, sicheren Schutz, Beratung und Unterstützung. Die Häuser befinden sich in Reykjavík und Akureyri, stehen aber allen Frauen unabhängig von ihrem Wohnsitz oder Aufenthaltsort offen. Beratungsgespräche werden kostenlos angeboten. Die Hotline des Frauenhauses ist rund um die Uhr erreichbar. Opfer, Angehörige und Fachkräfte erhalten dort Rat und Unterstützung. Die Hotline lautet 561 1205.

Die Beraterinnen, die im Frauenhaus Unterstützung und Beratung anbieten, verfügen alle über umfangreiche Erfahrung und unterschiedliche Ausbildungen, beispielsweise in Psychologie, Gender Studies, Soziologie, Kriminologie, Anthropologie und Familienberatung. Die Beraterinnen arbeiten im Schichtdienst und halten das Frauenhaus das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet.

Die Geschäftsführerin des Frauenhauses ist Linda Dröfn Gunnarsdóttir – E-Mail-Adresse linda@kvennaathvarf.is

Frauenhausverein ist eine gemeinnützige Organisation. Die Gründungsversammlung fand am 2. Juni 1982 statt. Es wurde beschlossen, ein Frauenhaus für Frauen zu eröffnen, die aufgrund von Gewalt nicht zu Hause leben konnten. Am 6. Dezember desselben Jahres wurde das Frauenhaus eröffnet. Der Frauenhausverein war ursprünglich eine Basisorganisation, die jedoch 1995 aufgegeben und ein formeller Verein gegründet wurde. 2010 wurde das Frauenhaus in den Besitz einer gemeinnützigen Organisation überführt, der Betrieb des Hauses blieb jedoch unverändert.

Der Vorstand des Vereins besteht aus fünf Mitgliedern und zwei Stellvertretern. Der Vorstand wird auf der Jahreshauptversammlung des Vereins gewählt, die jährlich im April stattfindet. Auf dieser Versammlung werden auch grundlegende Änderungen der Vereinstätigkeit beschlossen. Vorstandssitzungen finden monatlich statt, bei Bedarf auch häufiger. Der Vorstand ist für die gesamte Vereinstätigkeit verantwortlich, trifft wichtige Entscheidungen und gestaltet die Arbeit des Führungsteams.